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Über uns
 

Die Göbelsmühle

 

 

 

 

Peter Göbel, 1711 geboren, der von einer Mühle am Wirfuser Bach kam, war der erste Müller dort . Dieser vererbte sie seinem Sohn Johann. Nach dessen Tod ging das Anwesen dann an seinen Sohn Anton über.



Als Anton Göbel mit dem Abschmieren des Mühlrades beschäftigt war, rutschte er so unglücklich aus, daß ihn das Rad erfaßte, wobei er im Alter von 46 Jahren getötet wurde.
Den Mahlbetrieb führte nun sein Sohn Michael weiter aus. Michael Göbel, von dessen Feder ein Teil dieser Erzählungen stammt, wurde im Jahre 1878 in der Göbelsmühle geboren. Er heiratete 1902 Katharina Hammes aus Büchel. Aus der Ehe gingen zwölf Kinder hervor. Der elf Jahre alte Sohn Anton wurde 1922 von einem angeschossenen Keiler (Wildschwein) getötet.



Im Weltkrieg 1914-1918 war Michael Göbel von Anfang an eingezogen, in dieser Zeit versorgte sein Onke die Mühle. Zwei Geschwister von ihm ließen sich in Büchel nieder und wurden sehr alt. Nach dem letztem Weltkrieg übernahm Jakob Göbel, ein Sohn von Michael Göbel, die Mühle. Er baute 1946 das unterhalb der Mühle stehende Tanzzelt. Er heiratet ein Mädchen aus der Gastwirtschaft Massing in Faid und zog 1949 dorthin.

Nun übernahm die Tochter gertrud, Witwe von Johann Gerhartz aus der Browelsmühle, das Anwesen von Michael Göbel und somit die Ernährung ihrer Eltern.

Sie heiratete im Jahre 1953 zum zweiten mal und bekam den Namen Köhnen.

Im jahre 1952 feierten die Eltern Göbel ihre goldene Hochzeit, bei der alle noch lebenden Kinder anwesend waren.

Im Winter des Jahres 1955 wurde die Mühle von einem schlimmen Naturereignis heimgesucht. Bedingt durch die große Kälte fror der Endertbach vollständig zu. Als sich nun später durch die steigenden Temperaturen das Eis löste, stürzten sich die Brocken tosend ins Tal, was man im Volksmund Eisgang nennt. Wie es nun das Schicksal so wollte, kam es in einer Januarnacht unterhalb des Hofes zu einem Eisstau. In Sekundenschnelle bildete sich ein meterhoher Eisberg und das nachfließende Wasser verwandelte den Hof in einen riesigen See. Das Wasser drang in die Innenräume ein und die Eisschollen bedrohten das Gebäude von außen. Die zur Hilfe gerufene Feuerwehr aus Greimersburg konnte durch ihren tatkräftigen Einsatz die Inneneinrichtungen retten.Glücklicherweise trieben die gefährlichen Eisbrocken bald weiter talabwärts, so daß durch Gottes Fügung ein schlimmeres Unheil abgewendet werden konnte.

Mutter Göbel verstarb im Jahre 1955 und Vater Göbel folgte ihr neun Jahre später in die Ewigkeit. Die Tochter Theresia wurde im Alter von 59 Jahren in hatzenport am Morgen des 18. Dezembers 1964 zu Grabe getragen, und abends verstarb Vater Michael im Enderttal mit 86 Jahren.

Nach dem Tode von Gertrud Köhnen ging der Besitz an ihre Kinder aus erster Ehe, Werner und Katharina über, wobei Werner später der alleinige Eigentümer wurde. Ihr hinterbliebener Ehemann Edmund Köhnen erhielt ein lebenslanges Nutzungsrecht für die Betreibung der Gaststätte Göbelsmühle.

Nach dessen Tode wurde die Göbelsmühle von der Familie Walter und Katharina Münch übernommen, wobei Katharina die Tochter von Gertrud Köhnen aus der ersten Ehe mit Johann Gerhartz ist.

Nach dem plötzlichem Tode von Werner Gerhartz wurde die Mühle an einen Ralf Schott verkauft, der sie nach einem kurzem Gastspiel von zwei Jahren dem heutigem Besitzer Manfred Geißler übereignete.

Seit dieser Zeit war so mancher Pächter in der Mühle aktiv, mal gut, mal schlecht, jeder so auf seiner weise.

Ab der heutigen Zeit kann ich nur von Günther Gilles mit seiner Lebenspartnerin Martina , die aus Greimersburg kommen berichten. Die beiden haben die Mühle im Jahre 2006 als Pächter übernommen und sie gut ein Jahr geführt. Sie mußten die Mühle aus gesundheitlichen Gründen im November des Jahres 2007 verlassen und zogen wieder nach Greimersburg.

Im November 2007 übernahm im Anschluß an Günther und Martina, Wolfgang Einig aus Büchel die Mühle ,die er aber auch nach einem Jahr wieder verlassen hat, im November 2008.

Am 4. Dezember 2008 eröffneten wir, Elke und Johannes Brengmann aus Hambuch die Göbelsmühle und freuen uns für Sie da zu sein.   

 

Für so manchen Endertwanderer ist die Göbelsmühle eine gern besuchte Gaststätte, die von Michael Göbel im Jahre 1902 eröffnet wurde, im wildromantischem Enderttal.

Eine Gaststätte die seit mehr als 100 Jahren für Sie geöffnet hat. Auch wir möchten diese Tradition im Sinne von Michael Göbel weiterführen und Ihnen ein guter Gastgeber sein.

Verweilen Sie in unseren Räumen der Göbelsmühle, bei einfacher Kost und kühlen Getränken, die allzuviel auch nicht kosten.